Budapest in 36 Stunden

Budapest in 36 Stunden

Geht das?
Eindeutig ja- wenn man sicher auch nur einen Bruchteil dessen sieht, was die Stadt zu bieten hat.
Wenn man aber einen Mutter-Tochter-Städtetrip machen möchte und nicht mehr Zeit zur Verfügung steht, kann man auch in aller Kürze einen Eindruck von dieser wunderbaren Stadt bekommen.

Donnerstag 06.00 Uhr Flughafen Stuttgart:
Die Maschine der Eurowings hebt pünktlich ab und nach einem kurzen Flug landen wir in der Stadt, die als schönste in Osteuropa gilt.

Ein Schild mit dem Willkommensgruß „Üdvözli Önt“ lässt erahnen, dass die Sache mit der Sprache doch etwas kompliziert ist. Zum Glück befinden wir uns in einer modernen Hauptstadt und überall sind englische Übersetzungen zu finden.
Die Fahrt vom Flughafen in die Stadt erweist sich als problemlos: Ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel am Automaten lösen, in den Bus einsteigen und an dessen Endstation ein paar weitere Stationen mit der Metro: schon sind wir mittendrin!

Unser erster Stopp ist das Centrál Kávéház, eines der wunderschönen und prunkvollen Kaffeehäuser der Stadt.
Gestärkt nehmen wir uns zunächst die Buda-Seite vor und erkunden den Burgberg mit der prächtigen Matthiaskirche, der fast schon kitschig schönen Fischerbastei und natürlich der Burg.
Das schönste ist jedoch der Blick über die Stadt: von der Donau getrennt, durch Brücken verbunden.

Wieder unten angekommen, ist die Pest-Seite dran: das Parlament, das Holocaustmahnmal, der Freiheitsplatz, die Stephansbasilika und die Markthalle (dort ein Teller Gulaschsuppe und Krautwickel (töltött káposzta)- so viel Klischee muss sein).

Am Abend verschlägt es uns in den wohl berühmtesten Club Budapests: das Szimpla Kert, die bekannteste Ruinenkneipe der Stadt, im jüdischen Viertel gelegen. Coole Musik, außergewöhnliche Location, sehr viele sehr junge Menschen- für die Tochter ein Muss (und der Mutter hat es auch ganz gut gefallen;-))

Nach einem leckeren Frühstück starten wir in unseren zweiten Tag in der Stadt.
Es gibt so noch viel zu entdecken und dennoch: nur nicht in Hektik verfallen!
Budapest ist auch die Stadt der Entspannung. Die Donau entlang spazieren, in einem Thermalbad treiben lassen oder einfach durch die Gassen abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten schlendern. Ein bisschen Shopping hier, ein Cappucino dort…Dolce Vita im Osten.

Freitag 21.00 Uhr Flughafen Budapest
Die Maschine der Eurowings hat eine Stunde Verspätung. Wir nehmen es gelassen und freuen uns, dass wir in kurzer Zeit so viel gesehen und erlebt haben.

Die einzigartigen Jugendstil-Bauwerke, die blaue Donau, die Thermalquellen und die Kaffeehauskultur: eine klassische und doch auch junge, moderne Stadt.
Die ungarische Hauptstadt ist auf jeden Fall eine Reise wert oder wie die Tochter sagen würde: auf nach #budafcknpest!

Eure Sabine vom marbet Travelcenter